Heute wäre meine Sweety 15 Jahre alt geworden.

Ich schreibe diesen Artikel für Sweety, für Hummelchen, für Elly und für Babydoo ♥

Ich hatte den Impuls dazu und möchte einfach meine Gedanken zum Thema:
Der Tod, wie ich damit umging
und
Botschaften von verstorbenden Tieren

hier für euch aufschreiben.

 


Hummelchen ♥


Elly ♥


Babydoo ♥
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Der Tod kam wie aus dem Nichts, er war einfach da. Und nahm mir innerhalb eines Tages mein so geliebtes Babydoo.
Ich war völlig am Boden zerstört. Es gab wochenlang nur Tränen, und auch Schuldgefühle, was hätte ich anders machen können? Hätte ich ihren Tod verhindern können? …
Es half alles nichts, sie saß nicht mehr auf meinen Schoß, ich trug sie nicht mehr auf meinem Arm und sie legte sich nicht mehr auf meine Schulter. Ihre wundervollen Augen, ihr liebevoller Blick in meine Augen … in die Tiefen meiner Seele …. all das fehlte mir so sehr.

Ich schrieb allen Kummer von mir …. seitenweise. Ich machte ho’oponopono mit dem Hilfe des Buches: Das Wunder der Vergebung: Ho’oponopono – das hawaiianische Ritual für inneren Frieden, weil ich immer noch so sehr unter Schuldgefühle litt und meinte, ich müsste irgendwas in Ordnung bringen. Das half mir dennoch sehr! Die ersten Wochen sah ich sie noch überall sitzen, ich spürte deutlich ihre Seele, weil sie mich so leiden sah war sie noch da, kam immer mal um zu schauen ….
Wollte mir sagen, dass es ihr gut geht, und ich wirklich nicht mehr leiden muss.
Das alles verstand ich erst später.

Ein halbes Jahr später ging ihre Mama Sweety und einen Monat später mein Hummelchen zu Babydoo ins Licht.
Und ein ganzes Jahr später ging meine so geliebte Elly auch ins Licht.

Bücher haben mir geholfen in diese Zeit des Loslassens, spirituelle Bücher. Meditieren auch. Dies ist mittlerweile ein fester Bestandteil in meinem täglichen Leben geworden.

Natürlich weine ich jetzt noch hin und wieder und werde dann immer ermahnt von meinen Engelchen, dass doch alles gut sei und ich mich bitte des Lebens erfreuen solle!
Dann zaubern Sie mir immer ein Lächeln ins Gesicht und ich sage dann: „Ich weine nicht weil ich traurig bin, sondern vor Freude, weil ihr bei mir wart.“


Ich bin sehr dankbar für dieses schöne Foto gemeinsam mit Elly – das war 2015 im Mai



Elly half mir gern beim Malen 😉


Babydoo ♥


Elly auf Balkonien ♥


Hummelchen ♥


Sweety ♥

Ich möchte jetzt aus dem wundervollen Buch Tiere erzählen vom Tod von Penelope Smith zitieren:

Diese Worte von einer zweiundzwanzig Jahre alten Katze die ins Licht gegangen ist an ihre nun trauernde Besitzerin haben mich sehr berührt und beinhalten Weisheit und Wahrheit ….

 

„Ich weiß, dass du mich vermisst, und auch ich vermisse meine Streicheleinheiten. Aber es wird uns beiden wieder gut gehen und wir werden uns weiter entwickeln. Vergiss nicht, dass ich in dein Leben kam, um dir dabei zu helfen, dein Herz nach schweren Zeiten wieder zu öffnen. Ich kam, um dir zu zeigen, was tiefe Liebe ist. Mach weiter mit deinem Leben und habe ein offenes Herz. Das war mein Geschenk an dich – also geh und liebe frei und offen. Dadurch hälst du mein Leben in Ehren.“

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Und es ist so … sie sind eine Zeit in unserem Leben, überschütten uns mit ihrer Liebe …. und dann gehen sie wieder. Manchmal bleiben Sie länger, manchmal auch nicht.
Lassen wir sie los und erfreuen wir uns an den Zeiten, in denen sie uns gezeigt haben was tiefe Liebe ist … in denen sie uns gezeigt haben wie es sich anfühlt, wenn das Herz ganz weit offen ist. Bedanken wir uns bei ihnen für all dies. Und lassen sie in Liebe los. Wir können sie in der Meditation rufen und sie bitten mit uns zu sprechen, vielleicht haben wir auch eine ganz spezielle Frage, die uns nicht loslässt. Und dann bedanken wir uns.

 

Und warum tut es so unendlich weh wenn sie gehen?
Meine Antwort darauf lautet …. ich denke, weil wir durch sie so tiefe Liebe erfahren, so bedingungslos, so absolut ehrlich und wahrlich tief …. weil wir unser Herz öffnen und alles nur aus Liebe besteht …. ich kann auch absolut nachvollziehen dass trauernde Besitzer mehr über ihren Liebling trauern wie für einen Menschen … weil ! wir eben so geliebt wurden wie wir sind, weil ! wir so angenommen wurden wie wir waren und sind , egal welche Kleidergröße wir tragen usw. …. weil das verletzte Kind in uns Heilung erfahren durfte in dieser gemeinsamen Zeit mit der Samtpfote …. wenn sich unsere Hände und Nasen in ihr wundervolles weiches Fell willentlich verirren ….. wenn wir sie überall küssen weil sie so schön sind und gut riechen …. weil wir sie so lieben. Weil sie einfach da sind!

Darum tut es so weh …. und weil das Loslassen von Schönem weh tut, weil wir das Schöne festhalten wollen. Egal was es ist.
Doch das geht nicht …

Lasst es euch gut gehen, da oben im Regenbogenland, wir werden uns wiedersehen!
Und mein Herz ist jetzt voller Freude und Liebe.
Die Traurigkeit hab ich losgelassen.
In tiefer Liebe … jetzt und für immer ♥

Alles Liebe für dich und deinen Stubentiger wünscht Dir
Silke

 

Wenn du Fragen hast, so schreibe mir bitte einfach eine Nachricht 🙂

 

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